Hinzugefügt am: 06.03.2018 - Bioethanol-Kamin-Shop.de

Was ist der Unterschied zwischen einem manuellen- und einem automatischen Bio-Kamin?

Automatische Brennkammer Fernbedienung

Manuell oder automatisch? Wofür soll Ich mich entscheiden?

Ein automatischer- oder auch elektrischer Bio-Kamin ist, wenn man so will, eine Weiterentwicklung des manuellen Bio-Kamins. Ein automatischer Bio-Kamin kann per Fernbedienung, Kontrollpanel oder in manchen Fällen auch via Smartphone (als Teil eines Smart-Home Systems) bedient werden. Das beinhaltet sowohl das Anzünden und Löschen des Kamins sowie das Regulieren der Flammengröße. Außerdem haben automatische Bio-Kamine ein paar Sicherheitsfeatures die sich in manuellen Bio-Kaminen meist nicht finden lassen.

Bio-Kamine gibt es für den Endverbraucher seit 2005. Das Besondere und Revolutionäre an Bio-Kaminen war (und ist es immer noch), dass man keine Anschlüsse, Schornsteine oder sonstiges benötigte und dass die Kamine gleichzeitig weder Rauch noch Ruß absonderten.

Seit 2005 hat sich im Bio-Kamin Markt einiges getan. Die Kamine haben sich über die Jahre in Sachen Sicherheit und Komfort stetig verbessert. Die neuste Entwicklung die der Bio-Kamin Markt zu bieten hat, sind die automatisierten Bio-Kamine.


Bio-Kamine mit manueller Brennkammer

Manuelle Bioethanol Brennkammern sind im Prinzip große Behälter, hergestellt aus rostfreiem Edelstahl, die mit Bioethanol befüllt werden. Um das Bioethanol im Inneren der Brennkammer zu entzünden, verwendet man am besten ein langes Streichholz oder ein Stabfeuerzeug. Manche dieser Brennkammern verfügen über eine Metallplatte die auf der Kammer liegt und sich vor- und zurück bewegen lässt. Dies dient zum einen zum Justieren der Flammengröße und zum anderen kann dies zum Löschen der Flamme genutzt werden.

Vorteile einer manuellen Brennkammer

1. Weder Strom nach Kabel werden benötigt. Installation überall möglich.

Manuelle Brennkammern und Bio-Kamine können an jedem Ort installiert und betrieben werden, da weder Kabel noch sonstige Anschlüsse von Nöten sind, um das Gerät zu verwenden. Das Einzige was zu bedenken ist, ist die gewünschte Größe des Kamins.


Nicht zu vergessen sind trotzdem ein paar generelle Dinge in Bezug auf Sicherheit und Brandschutz.

 

2. Manuelle Bio-Kamine sind kostengünstig

Bio-Kamine gibt es jetzt schon seit einigen Jahren und die Hersteller haben über Jahre den eigentlichen Herstellungsprozess optimiert, was dazu führt, dass Bio-Kamine nicht nur günstig, sondern auch sehr sicher geworden sind.

Nachteile einer manuellen Brennkammer

1. Sie sind manuell gesteuert


Ein offensichtlicher Nachteil ist, dass sie nicht automatisiert sind und somit alles von Hand betätigt werden muss. Das gilt beim Auffüllen, beim Löschen und beim Anzünden. Ein weiterer Nachteil hierbei ist, dass man beim manuellen Anzünden meist sehr nah an die Flamme kommt. Meist stellt dies keine Gefahr dar. Dennoch ein potentieller Gefahrenfaktor den es bei automatisierten Brennkammern nicht gibt. Achten Sie außerdem darauf, dass der Bio-Kamin nicht von Kindern bedient wird.

 

2. Weniger Sicherheitsfeatures und Sensoren


Obwohl manuelle Brennkammern sehr sicher sind, vor allem wenn man mit Respekt an die Sache heran geht und sich an Bedienungs- und Sicherheitsanweisungen hält, gibt es dennoch ein paar zusätzliche Sicherheitsfeatures, die nur in automatischen Bio-Kaminen vorhanden sind.

Manuelle Brennkammer

Bio-Kamine mit automatischer Brennkammer

Automatische Brennkammern ähneln auf der einen Seite sehr stark den manuellen Brennkammern und auf der anderen Seite auch wiederhin nicht. Automatische Brennkammern sind mit viel mehr Technik ausgestattet, die es möglich macht, die Brennkammer mit einer Fernbedienung fernzusteuern. Gleichzeitig sind automatische Brennkammern aber auch um ein Vielfaches teurer.

Vorteile einer automatischen Brennkammer

1. Einfach zu kontrollierende Flamme


Im Vergleich zu einer manuellen Brennkammer, ist es viel einfacher, eine automatische Brennkammer anzuzünden und zu löschen. Das Ganze passiert bei einer automatischen Brennkammer nämlich auf Knopfdruck. Einmal auf die Fernbedienung gedrückt (oder auf den Knopf am Kamin selbst) und schon geht der Kamin von ganz alleine an. Manche Modelle bieten zusätzlich die Möglichkeit die Flammengröße auf Knopfdruck zu regulieren.

 

2. Sicherheitssensoren


Automatische Brennkammern verfügen über eine Reihe von technischen Sicherheitssensoren, die es bei manuellen Brennkammern nicht gibt. Die am häufigsten verbauten Sensoren überwachen das CO2-Level im Raum, Erschütterungen, Überhitzung und vieles mehr. Sollten diese die Parameter für die Sensoren die Norm übersteigen, so löscht sich die Brennkammer von selbst um Schaden zu vermeiden.

Nachteile einer automatischen Brennkammer

1. Der Preis


Der größte Nachteil von automatischen Brennkammern und damit auch der Grund für ihre nicht allzu große Verbreitung, ist der hohe Preis. Eine automatisierte Brennkammer kann schnell das drei- bis vierfache von einer manuellen Brennkammer kosten. Der Grund für den erhöhten Preis ist die, in der Entwicklung sehr Ressourcenintensive, verbaute Technik.

 

2. Produktionsdauer


In der Herstellung nimmt es wesentlich mehr Zeit in Anspruch eine automatisierte Brennkammer herzustellen, als es dauert eine manuelle Brennkammer herzustellen. Die hochsensible Technik in einer automatisierten Brennkammer erfordert Handarbeit. Somit wird jede automatische Brennkammer von Hand zusammengebaut, welches sich natürlich im Preis wiederspiegelt.

 

3. Es wird Strom benötigt


Damit eine vollautomatisierte Brennkammer funktioniert, benötigt man Strom. Damit ist man zwangsläufig an eine Stromquelle gebunden wodurch die Standortwahl eingeschränkt ist.

Automatische Brennkammer

Automatisch oder manuell etanolkamin